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Ein neues Haustier

 Empfehlungen
 Egal für welche Haustierart man sich interessiert oder letztendlich entscheidet, es gibt einige allgemeine Punkte, die man vorher sehr   gut überlegen und prüfen sollte, z.B.:

  • Sind alle Familienmitglieder mit der Anschaffung einverstanden
  • Ist sicher, dass kein Familienmitglied gegen ein solches Tier allergisch ist
  • Wer betreut das Tier im Urlaub oder bei Krankheit
  • Sind alle Anforderungen, die das Tier benötigt, gegeben
  • Wenn Sie ein Haustier auf Wunsch Ihrer Kinder anschaffen, sind Sie bereit, sich um das Tier zu kümmern, wenn die Kinder die Lust verloren haben
  • Sind Sie bereit, Kot, Urin und Erbrochenes zu beseitigen, Wunden zu versorgen und Tabletten zu verabreichen
  • Erlaubt Ihre finanzielle Lage, das Tier artgerecht zu versorgen (Futter, regelmäßige Tierarztbesuche mit den erforderlichen Vorsorgemaßnahmen und im Krankheitsfall, Hundeschule, Versicherung)
  • Sind die Tierhaltung und ihre Begleiterscheinungen in Ihrer Wohnung gestattet (Mietvertrag, Zustimmung des Vermieters und der Nachbarn)
  • Sind Sie bereit, mit einer Ablehnung von Nachbarn oder Bekannten gegen Ihr Haustier zu leben? Gerade Hundehalter sind manchmal unberechtigten Anfeindungen ausgesetzt
  • Lassen Sie bitte Ihr Haustier chippen und registrieren, damit es bei Diebstahl, Entlaufen usw. als Ihr Eigentum erkannt werden kann
  • Holen Sie sich ein neues Haustier möglichst aus einem Tierheim, auf keinen Fall vom Polenmarkt oder unseriösen Händlern. Seriöse Partner erkennen Sie daran, dass ihre Anschrift und Telefonnummer stimmt, dass sie ein Tier nur mit einem Vertrag abgeben, in dem zwingend vereinbart ist, dass das Tier bei Schwierigkeiten und in Notfällen zurückgenommen wird
  • Lassen Sie sich vor der Übernahme eines Tieres ausführlich beraten. Dafür bietet sich der Tierschutzverein Fürstenwalde und Umgebung e.V.,  www.tsv-fuewa.de  ,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   , Tel. 0178 / 400 19 53 an.


Nachfolgend einige Hinweise:

Wohnungskatzen
Bei reinen Wohnungskatzen sollten bei längerer Abwesenheit der Menschen   möglichst 2 Katzen in der Wohnung sein, die sich miteinander beschäftigen und toben. Ihre Verträglichkeit untereinander sollte, wenn sie nicht schon vorher zusammen gelebt haben gründlich geprüft werden.
Sind Katzen unzufrieden, zeigen sie es oft durch Unreinheit. Sie koten und urinieren außerhalb der Katzentoilette.
Balkone sind unbedingt durch Katzenschutznetze abzusichern.
In der Wohnung dürfen nur Fenster geöffnet werden, die durch Gaze gesichert sind.
Eine Katze sucht sich in der Regel einen „Hochsitz“ in der Wohnung, z.B. einen Hängeschrank oder einen Regulator.
Bieten Sie der Katze   einen Kratzbaum, Höhlen und Liegeflächen.
Katzen schätzen nicht den Wert von neuen Sofas, Sesseln usw. Sie werden daran genüsslich krallern.

Katzen mit Freigang
Bitte gewähren Sie Katzen nur Freigang, wenn Sie nicht in der Nähe verkehrsreicher Straßen wohnen und erst, nachdem sich die Katze    mehrere Wochen an ihr neues Heim gewöhnt hat. Praktisch ist eine Katzenklappe in der Tür oder in einem Fenster. Dann hat die Katze bei Gefahr die Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen.
Katzen und Kater mit Freigang sollten kastriert sein, um die unkontrollierte Vermehrung frei lebender Katzen einzudämmen, die zu großen Problemen, Krankheiten und Katzenelend führt.
Es gibt Städte und Gemeinden, die die Kastration von Katzen und Katern mit Freigang vorschreiben. Es werden immer mehr. Fürstenwalde gehört noch nicht dazu, aber die Probleme sind auch hier massiv.

Hunde
Ein Hund verlangt (natürlich abhängig von der Rasse) einen großen Zeitaufwand für das tägliche Ausführen, die Hundeschule, die Erziehung.
Nehmen Sie bei Ihren Spaziergängen mit dem Hund unbedingt Kottüten mit und nehmen Sie damit den Kot Ihres Hundes auf, sonst ist Ärger vorprogrammiert.

Kaninchen und Meerschweinchen
Kaninchen sind keine Einzelgänger. Sie leben in Gruppen. Ein Meerschweinchen ist kein Ersatz für ein zweites Kaninchen (Das selbe gilt auch für Meerschweinchen).
Kaninchen sind dämmerungsaktiv und reine Vegetarier. Heu und frisches Wasser müssen immer zur Verfügung stehen.
Statt Körnerfutter besser Möhren, Selleriestangen, Fenchel, Sonnenblumen, Äpfel, Birnen, Petersilie, Salbei, Dill, Himbeeren, Kartoffelschalen roh, frisches Gras, Löwenzahn füttern.
Kaninchen und Meerschweinchen leiden oft an Zahnfehlstellungen und sollten deshalb regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt werden.

   Maria Häfner
   Klaus Steffen